TKD Superlative in Hessen

Poomse

Vize-Europameister Franz Bartl überzeugte mit Poomse Sipjin

Als ein Turnier der Superlative präsentierten sich die Internationalen Hessischen Poomse (Formen) Meisterschaften, die Anfang Mai in Rodenbach stattfanden. Mit über 250 Startern aus 10 Bundesländern und 46 Vereinen, sowie einem Team aus Belgien mauserten sich die diesjährigen Titelkämpfe zu einem der größten Poomse-Turniere Europas. Angesichts des unglaublich starken Teilnehmerfeldes, das alle erfolgreichen Poomseläufer Deutschlands vorwies, konnte man dieses Turnier bedenkenlos mit den Internationalen Deutschen Meisterschaften auf eine Stufe stellen. Da die Veranstaltung als Ranglistenturnier gewertet wird und die Europameisterschaften in Rußland bevorstehen, war die hochkarätige Beteiligung nicht verwunderlich.

Starke Mädchen
Ein ausgesprochen gutes Niveau konnte man in den Klassen der weiblichen Jugend verzeichnen. Als die Spitze des Eisbergs kristalisierten sich Anna Poppe und Mirja Hitzemann heraus, die die A- und B-Klasse souverain anführten.

Nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ wußten die Klassen der männliche Jugend zu überzeugen. Herausragend: Kaygun Kamuran und Oguz Avar, die in der A- und B-Klasse eindrucksvoll ihrer Konkurrenz davonliefen und sich überlegen die Titel holten.

Favoriten siegen
Bei den Damen setzten sich mit Roya Afshar, Brigitte Karrasch und Brigitte Honnes die übermächtig Favoriten. Lediglich in der B-Klasse kam es zu einem spannenden “Kopf-an-Kopf-Rennen” zwischen Ute Möws, Anja Bahrs und Petra van den Heusen, das die Essenerin Möws knapp für sich entscheiden konnte. Daneben überzeugte Lydia Kellermayer aus Kolbenmoor, die sich dicht hinter Roya Afshar den zweiten Platz sicherte.

Führung behauptet
Bei den Herren konnten die Spitzenläufer die Führung ausbauen. In der A-Kategorie, die mit 35 Akteuren am besten besetzt war, kam es aufs Neue zu einer spannenden Auseinandersetzung, bei der Hado Yun vor Manuel Rovira und Roland Stenzel siegreich blieb. Franz Bartl, Bernd Bannenberg, Bernd Könnecker und Fritz Keller setzten sich mühelos über die hochklassige Konkurrenz hinweg. Im Synchronlauf-Wettbewerb zählte das Team von Tura Bremen mit Schmidt/Gorke/Stenzel zu den herausragenden Mannschaften. Die Vize-Europameister verwiesen überlegen den DJK Kolbenmoor und die Budo-Schule Wiesbaden auf die Plätze. Im gut besetzten Paarlauf-Wettbewerb konnten sich Kellermayer/ Bartl aus Kolbenmoor vor den Teams von Tura Bremen behaupten.

HTU-Demo-Team begeisterte
Zu einem Highlight der Veranstaltung wurde der Auftritt des Demo-Teams der Hessischen Taekwondo Union, das im Rahmen der Abendveranstaltung die zahlreichen Zuschauer und Sportler begeisterte. Mit einem kompakten Show-Programm zogen die hessischen Taekwondoin das frenetisch mitgehende Publikum in ihren Bann. Eindrucksvolle Slow-Motion-Aktionen, die sich mit rasanten Selbstverteidigungsaktionen, interessanten Zweikampf-Impressionen und Bruchtests abwechselten, brachten die Stimmung im Publikum auf den Siedepunkt.
Tura Bremen überlegen: In der Vereinswertung setzte sich Tura Bremen souverän gegen den zweitplazierten DJK Kolbenmoor durch. Platz drei belegte 1860 Bremen vor Tae-U Hannover und dem RSC Essen.

Eric Lee Cover

Ausgabe 07/1995 mit Eric Lee

 

Erchienen in Ausgabe 07/1995.
Verfasser: Kai Müller, Wiesbaden.
Kai ist ueber die folgdende Webseite zu erreichen:
Budo Schule Wiesbaden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*