Peter Aerts kick

Comeback von Peter Aerts

Peter Aerts kick

Peter Aerts kickt zum Kopf von Andreas Sidon während des WMTA Titelkampfes in Holland

Für Andreas Sidon aus Giessen erfüllte sich im Januar ein großer Traum: Er forderte den Champion um die Weltmeisterschaft im Thaiboxen heraus. Sein Gegner: Peter „Lumberjack“ Aerts. In der Höhle des Löwen, im holländischen Best kam es zum spannenden Showdown.

Es ist gerade mal zwei Jahre her, da wurde der Holländer Peter Aerts als der beste Thaiboxer unter den Schwergewichtlern gehandelt. Nach Welttitelgewinn und zweifachem Sieg beim prestigeträchtigen K-1 Grand Prix des millionenschweren Promoters Ishii in Japan endete der Höhenflug im Vorjahr. Er unterlag dem Südafrikaner Mike Bernardo zunächst unglücklich durch Disqualifikation, bei der dritten Niederlage ging er sogar schwer K.o. Dazu kam ein krankheitsbedingter Gewichtsverlust, der seine Leistungsfähigkeit stark beeinträchtigte. Eine Pause stand an. Die letzte K-1 Gala (Herkules) ging ohne die Teilnahme des „Holzfällers“, bzw. „Lumberjacks“, wie ihn seine Fans nennen, über die Bühne.

Andreas Sidon mit Trainer Klaus Waschkewitz

Andreas Sidon mit Trainer Klaus Waschkewitz


Bas Rutten mit Wuestenberg von Eurosport

MMA Star Bas Rutten mit TV Kommentator Wuestenberg von Eurosport

WMTA Weltmeisterschaft
Im Februar feierte Aerts mit Meistercoach Thom Harinck in der Ecke das Comeback. In seiner Heimatstadt Best (nahe Eindhoven) stieg er ins Ringgeviert um seinen Weltmeisterschaftstitel der WMTA im Thaiboxen der Schwergewichtler zu verteidigen. Kurz vor ihm hatte bereits der Herausforderer Andreas Sidon aus Giessen den Ring zur Begleitung von fetziger Musik betreten.

Aerts high kick
roundhouse kick
Lowkick
Rechter Cross von Sidon

Sidon überrascht
Die Spannung erreichte zwar nie die Knistergrenze, doch bereits in den ersten drei von insgesamt 15 Kampfminuten zeigte sich, daß Sidon eine für viele unerwartet gute Figur bot. Der 33-jährige Giessener war nicht zum Verlieren gekommen und so konnte er sein Körpergewicht und seine guten Boxtechniken einbringen, um den Holländer von einem gemütlichen Gefecht abzuhalten.
Sobald Aerts nach ein oder zwei Lowkicks näher kam, fing er sich entweder einen Boxhieb von Sidon ein oder er mußte es sich gefallen lassen, von ihm im Clinch gefangen zu werden, wo er gegen den Deutschen nicht viel ausrichten konnte. Einen deutlichen Vorsprung konnte sich der Holländer erst ab der dritten Runde verschaffen, als er Sidon mit harten Lowkicks das Stehen auf den Beinen erschwerte. Die Kombinationen, mit denen der Champion nach Treffern durch seine Lowkicks früher viele Kämpfe entschied, blieben gegen diesen, boxerisch erfahrenen Herausforderer wirkungslos.

Highkick

In den späten Runden überrascht Peter Aerts mit seinen gekonnten und harten Highkicks

Erfahrung im Boxen
Sidon verfügt über zahlreiche Kämpfe im Amateurboxen, zum Teil hat er diese in der Bundesliga gegen Weltklassefighter wie z.B. Luan Krasniqui gesammelt. Erst eine Woche vor dem WM-Kampf hat er für den CSC Frankfurt gegen den bekannten und gefürchteten Russen Mamedev gewonnen. Um die boxerischen Fähigkeiten wußte Aerts natürlich – auch ohne daß er der übertrieben und falschen Ankündigung von Eurosportansager und Ringsprecher Wuestenberg, der Sidon gleich als einen in 200 Kämpfen ungeschlagenen Boxchampion angekündigte hatte, Glauben schenkte. In Runde vier und fünf konzentrierte Aerts sich auf seine beste Waffe, mit der er einen guten Boxer schlagen kann: Er attackierte Sidon mit harten Lowkicks. Man kann schlecht boxen, wenn man auf wackligen Beinen steht, wird er sich gedacht haben, und so entschloß sich der Herausforderer, den Rückwärtsgang einzulegen, um den Angriffen des Champions zu entgehen so gut er konnte. Und er konnte, doch mehr war an diesem Abend nicht drin. Seine Konter kamen nicht mehr und es wurde mit Fortschreiten des Kampfes einseitig. Nach Ende der Meisterschaftsdistanz stand die Entscheidung der Punktrichter fest. Alle drei kamen zum gleichen Urteil: Punktsieger und weiterhin Weltmeister im Schwergewicht im Muay Thai: Peter Aerts.
„Jedesmal wenn ich in auf der richtigen Distanz hatte, kam er mir entgegen,“ erklärte Aerts nach dem Fight das Fehlen von Wirkungstreffern. Besonders enttäuscht über das Ausbleiben eines K.o.-Sieges schien er nicht zu sein. Sein Coach Harrinck hatte ihm bereits in der Pause zur dritten Runde geflüstert, daß es nicht sein Timing sondern Sidons Kampfstil sei, der ihm das Leben im Ring schwer machte: „… der weiß, wie man boxt,“ beruhigte er seinen Schützling, der mit seinem eigenen Timing ins Hadern gekommen war.
Wichtiger als der ausgekämpfte Titel waren bei diesem Fight zwei Aspekte. Für Sidon war es eine Möglichkeit, einen guten Kampf gegen einen Weltklassemann abzuliefern um sich somit für die Teilnahme am K-1 Turnier in Japan zu empfehlen. Sein großartiger Fight gegen den Kroaten Philipovic, besser bekannt als „Mirko Tigar“, reichte als einzige Visitenkarte dazu bislang nicht aus. Mit den Aerts-Kampf im Rücken könnte es vielleicht klappen.

Punktsieg

Punktsieger und Muay Thai Weltmeister: Peter Aerts (mit Coach Thom Harrinck)

Alle Wege führen zum K-1
Für Aerts war es weniger eine große Herausforderung als eine Standortbestimmung für die Auseinandersetzung mit dem Schweizer Andy Hug, gegen den er Ende März in Nagoya antreten soll. Fest steht, daß Aerts seine Form deutlich steigern muß, um gegen den eidgenössischen Publikumsliebling zu gewinnen. Hug ist in Japan zur Zeit „der Mann“. Um ihn zu schlagen, bedarf es einer herausragenden Leistung, für die Aerts nach aktuellem Stand noch einiges zulegen muß.

„Dein Sohn ist super gut,“
beglückwünschte Sidon nach dem letzten Rundengong den Vater von Peter Aerts. Das wußte der natürlich schon vorher, doch Erleichtert über das erfolgreiche Comeback seines Sohnes zeigte er sich allemal. Eine ganz besondere Erleichterung dürfte er jedoch über das Ende der gelungenen und mit 1.500 Zuschauern ausverkauften Veranstaltung verspürt haben, die er seinem Sohn zuliebe in seiner Heimatstadt organisiert hatte. Eines steht fest: Wenn es noch mehr Thai- und Kickboxer geben würde, die so ein eifriges Organisationstalent zum Vater hätten, würde es viele Galaveranstaltungen mehr geben.

Samurai Karate Budo Magazin

Samurai Magazin 02/1997


Diese Reportage wurde in der Samurai Ausgabe 02/97 veröffentlicht. Herzlichen Dank für die Einladung durch den Vater von Peter Aerts, der uns unter Vermittlung von Hubert Numrich unterstützte (unabhängige Journalisten waren bei Veranstaltungen in Holland nicht immer willkommen). Andreas Sidon ist weiterhin als Berufsboxer aktiv: seine Boxkampf Statistik, während Peter Aerts im Ruhestand weilt..

Szenen aus einem Rahmenkampf:
Muay Thai Holland
Muay Thai NL
Muay Thai Holland
Muay Thai Holland

Superfoot stretching

Never too Old: Bill Wallace

Superfoot stretching

Bei Bill Wallace sit Stretching selbst mit 50 Jahren kein Problem

Never too old for Kicks & Pommes: Man kennt ihn seit vielen Jahren als „Superfoot.“ Er ist ein schneller, begnadeter Fußtechniker, ein bescheidener und einfacher Mensch – und dennoch ein Star, dem die Kickboxer von heute viel zu verdanken haben. Wie wir alle wird er nicht jünger. Es gibt bei ihm jedoch einen groІen Unterschied: Er könnte trotz seines Alters noch heute manchen Weltranglisten Fighter zeigen, wo es langgeht.

Seine Kicks sind so schnell und exakt wie Peitschenhiebe. Trotz seiner 51 Jahre tourt Bill „Superfoot“ Wallace weiter durch die weite Welt. Im März stehen wieder Auftritte in Deutschland und der Schweiz an. Wir stellen den unverwechselbaren und sich scheinbar kaum verändernden Traumkicker aus Kalifornien vor, damit ihn ja niemand vergißt.

Es ist genau 16 Jahre her (1981) als der US-Amerikaner Bill Wallace seine Karriere als der erste große Kickbox-Weltmeister im Fullcontact beendete. Seiner Popularität tat sein Rücktritt keinen Abbruch, den der alternde Sunnyboy verdient seitdem seinen Lebensunterhalt mit Seminaren sowie gelegentlichen Showkämpfen und sporadischen Filmauftritten. Bekannt wurde Bill Wallace durch die Eigenschaft, die ihn den Beinamen „Superfoot“ einbrachte: Sein schnelles linkes Bein. Die Kicks mit seinem linken Fuß brachten es auf Aufschlaggeschwindigkeiten von gut 100 km/h. Reihenweise bereitete er seinen Widersachern Kopfschmerzen mit dieser Wunderwaffe, die er dank seiner Schnelligkeit und ausgefeilten Techniken öfter ins Ziel brachte als es seinen Herausforderern lieb war. Mit rechts kann Wallace, der im letzten Dezember seinen 51. Geburtstag feierte, überhaupt nicht kicken. Noch bevor er mit dem Karate begonnen hatte, riß er sich beim Judotraining die Bänder im rechten Knie. „Wenn ich mit rechts kicke, fliegt mein Unterschenkelknochen aus dem Kniegelenk,“ erklärt er lapidar seine „kleine Behinderung,“ die ihn dazu gezwungen hat, mit links besser kicken zu lernen als andere Leute mit beiden Beinen zusammen treten können.

Seminar

Super Seminar 1992 in Bad Homburg. Bei Bill's Seminaren nehmen bis zu 300 Sportler pro Tag teil.

Nur zweimal will er mit rechts gekickt haben. Einmal bei seinem großen Abschiedskampf 1981 gegen seinen Landsmann Robert Biggs, der in den USA live im TV übertragen wurde, und bei einem Film, den er mit Jackie Chan in Hong Kong gedreht hat.

Seminar promoter

Bill zusammen mit Verleger Michael Deubner, der Bill 1987 nach 12 jahren zum ersten Mal wieder nach Deutschland brachte

Gegen den Rest der Welt
Wenn man es genau nimmt, hätte Wallace nie mit dem Karate beginnen dürfen, geschweige denn an Wettkämpfen im Vollkontakt teilnehmen dürfen. Die Ärzte rieten ihm dringend davon ab, denn neben der Tatsache, daß er mit rechts nicht kicken konnte und durfte, sollte er das verletzte Bein auch nicht als Standbein überstrapazieren. Dennoch faszinierte Bill die neu aufkommende Kampfsportart des Karate und ihre amerikanische Auslegung, das Sportkarate, bzw. Kontaktkarate, das wir heute als Pointfighting (Semikontakt) bzw. als Kickboxen (Vollkontakt) kennen.

Start in Berlin
Nach zahllosen Erfolgen im Semikontakt Ende der sechziger und Anfang der siebziger Jahre reiste Wallace 1974 zusammen mit den US-Top-Kämpfern Jeff Smith, Joe Lewis und Howard Jackson nach Europa, wo das „Dream-Team“ der ersten Stunde in der Berliner Deutschlandhalle zum ersten Mal mit einer Schutzausrüstung, dem „Safety Equipment“ von Jhoon Rhee, gegen die Champions der ersten Europameisterschaft im All-Style Karate von Georg F. Brückner antraten.

Ohne Gegentreffer

Köln Karate

Stretch Übung bei einem Super Seminar in der Kölner Sportschule Baaden 1987

Vor den Augen von 8.000 begeisterten Zuschauern fegten sie Europas Spitzenfighter ohne einen einzigen Gegentreffer von der Kampffläche. Noch im selben Jahr organisierte der Amerikaner Mike Anderson in Long Beach, die ersten Weltmeisterschaften im Profi-Vollkontakt. Bill „Superfoot“ Wallace gewann das Mittelgewicht, das er bis zu seinem Rücktritt sieben Jahre später unbesiegt in 21 Kämpfen verteidigte. Erstmals hatte Wallace die Möglichkeit, seine Kicks dem begeisterten TV-Publikum zu zeigen. Die Zuschauer waren begeistert. Wallace wurde zur Ikone des Sportkarate. Ohne ihn hätte der Sport zu dieser Zeit sicher nicht das große Aufsehen erregt.

Bill Wallace Sidekick

Der berühmte Bill Wallace Sidekick im Karate Gi

The one & only
Mit dem linken Bein schnell zu kicken, ist heute nichts besonderes, doch wenn man Wallace noch heute zusieht, erkennt man, warum er dafür bekannt wurde. Er ist nicht nur sehr schnell und erfahren. Er versteht es, seine Kicks mit kleinen drehenden Bewegungen aus dem Kniegelenk so einzusetzen, daß es einem vorkommt, als würden seine schnellen Angriffe aus drei unterschiedlichen Richtungen kommen, ohne daß man vorher erahnen kann, aus welcher der nächste Kick tatsächlich kommt.
Der beste Weg, Wallace näher kennenzulernen, ist, man besucht eines seiner Seminare. Gerne vertraut er einem seine intimsten Geheimnisse an: „Viel Pommes essen und Hamburger ohne Zutaten. Das schmiert die Hüftgelenke.“ Ja, richtig gehört: Wallace ist ein Liebhaber der einfachen amerikanischen Küche. Alles andere verschmäht der Witzbold, der stets für einen Scherz zu haben ist. Auch wenn ihn seine Freunde heute eher „Onkel Bill“ nennen als „Superfoot,“ Bill Wallace war, ist und bleibt eine herausragende Figur in der weiten Welt des Budosports.

Samurai Magazin Bill Wallace

Samurai Magazin 02/1997


Diese Reportage wurde in der Samurai Ausgabe 02/97 veröffentlicht anläßlich des 50. Geburtstages von Bill Wallace, dessen heutige Aktivitäten über seine Website www.superfoot.com beobachtet werden können. Fotos: Mandt Sport, Klaus Friedhaber, Klaus Voith.

Yip Chun DWCV

Yip Chun in Darmstadt

Yip Chun DWCV

Yip Chun erhält zum Abschluß ein Gastgeschenk aus den Händen einer DWCV-Schülerin. Es handelt sich dabei um einen wertvollen geschliffenen Marmorstein.

Hoher Besuch aus Hong Kong: Man kennt es aus allen fernöstlichen Kampfstilen: Wenn die großen Meister aus dem Osten kommen, versinken die Sportler in Ehrfurcht. Im Wing Chun gab es dazu noch keine Gelegenheit, denn die wahren, alten Meister kamen bislang noch nie nach Deutschland. Yip Chun, 73, ist der erste seiner Sippe, der in die Bundesrepublik reiste, um selbst das Wing Chun in Deutschland nach den echten Lehren seines bekannten Vaters Yip Man zu verbreiten. Wir waren dabei – hier unsere Eindrücke

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Yip Chun Germany

Yip Cun demonstriert Chi-Sao-Übungen mit Samuel Kwok (re.). Zwischenfragen beantwortet er stets.

Man muß sich im Wing Chun nur ein wenig auskennen, um zu wissen, daß die Lehrgänge des Chinesen Yip Chun Anfang März 1997 in Köln und Darmstadt eine Sensation in der Kampfkunstgemeinde darstellen. Warum, wird der eine oder andere unbedarft fragen. Die Antwort ist klar: Bislang kursierte das Gerücht, daß fernöstliche Meister ungemein verschlossen gegenüber Weißen, besonders Europäern, sind, und nur dann bereit sind, ihr Wissen mit anderen zu teilen, wenn ein besonderes Vertrauensverhältnis entstanden ist. Darüber hinaus erzählte man sich, daß die greisen Chinesen ohnehin nicht alles zeigen würden, da die dritte Form und die Holzpuppenform Techniken enthalten kann, deren wahrer Wert nur einem besonders elitären Kreis zugänglich sein soll.

Für Chun war es selbstverständlich: Er zeigte die komplette Holzpuppenform – vor einigen Jahren galt diese noch als geheim.

Wer nach Köln oder Darmstadt gekommen war, zeigte sich überrascht von Yip Chuns Offenheit. Der 73-jährige, einer von zwei Söhnen des legendären Großmeisters Yip Man, durch den (und dessen Schüler Bruce Lee) das Kampfsystem weltweit bekannt wurde, zeigte sich nicht nur für sein Alter besonders vital, sondern unerwartet offen und diskussionsbereit. Die Teilnehmer konnten Fragen stellen, wenn ihnen etwas nicht klar war. Sogar filmen und fotografiert ließ sich Chun. Dabei gab es niemand, der verhindern wollte, daß unbequeme Fragen nicht gestellt wurden. Chun hatte immer eine passende Antwort. Ging es um technische Belange der Kampfkunst, antwortete er kompetent. Bei den be-liebten politischen Fragen entgegnete er ehrlich, obgleich er sich meist sehr diplomatisch aus der Affäre zog. Wer mag es ihm verdenken, schließlich stehen nicht nur menschliche, sondern auch wirtschaftliche Interessen auf dem Spiel.

Meister Yip Chun zeigte zum Erstaunen der Teilnehmer die meisten Übungen selbst. Auch das hatten viele nicht erwartet. Es sind viele Fälle bekannt, in denen ein Meisterseminar so aussieht, daß der Assistent alles zeigt, während der große Meister ruhig auf einem Küchenstuhl sitzt und nach dem Rechten schaut. Nicht bei Yip Chun. Er ließ es sich nicht nehmen, die Formen des Systems zu demonstrieren und die Anwendungen der einzelnen Techniken mit Partner darzustellen. Zum Abschluß des Seminars zeigte er sogar die vollständige Holzpuppenform, ein wahrer Leckerbissen für alle Freunde des Wing Chun Systems. Unterstützt wurde er bei den Lehrgängen von seinem Meisterschüler und Assistenten Samuel Kwok, selbst ein erfahrener Meister des Stils und ein bekannter Buchautor.

Das Teilnehmerfeld rekrutierte sich primär aus den Mitgliedern der EWCO und DWCV, zwei unabhängigen deutschen Wing Chun Organisationen. Auch von anderen Verbänden kamen Teilnehmer. Man fand sogar einige Kampfkünstler, die sich bislang überhaupt nicht mit dem Wing Chung auseinandergesetzt hatten, unter den Teilnehmern. Sie wollten einfach nur mal den alten Meister kennenlernen, um sich davon zu überzeugen, ob denn auch alles so stimmt, was man es über ihn schreibt.
Für die Wing Chun Freunde war es ein großes und bedeutendes Ereignis. Für neutrale Interessierte geriet es zu einer enorm aufschlußreichen Begegnung. Nach Chuns Besuch hat man ein anderes Bild von ihm und dem System. Auf der einen Seite mag man vielleicht ein wenig enttäuscht (Kenner würden „enttäuscht“ schreiben) sein, denn Chun ist kein Kämpfertyp. Er sieht Wing Chun als ein Werkzeug, sich gesund zu halten und sich charakterlich zu entwickeln, wobei man lernt, sich zu verteidigen, wenn es unbedingt darauf ankommt. Er ist also kein unbesiegbarer Altchinese, eine Mischung aus Mike Tyson, Royce Gracie und Rob Kaman, nur kleiner und mit Schlitzaugen und gelber Haut. Nein, er ist ein Mann, der die Lehren des Wing Chun kennt und sie trotz seines hohen Alters in bemerkenswerter Form in die Realität umsetzt. Er ist offen, witzig und sprüht vor Lebensfreude. Sein Enthusiasmus springt sofort auf andere über, und so manch einer der älteren Seminarteilnehmer, wird hoffnungsvoll vor sich hingeträumt haben: „Hoffentlich bin ich auch noch so fit, wenn ich einmal so alt werde.“

Die Organisatoren:

Reiner Günther (li) und Klaus Fillbrandt (re.) freuen sich über den großen Erfolg: Sie haben die ersten Seminare mit Yip Chun in Deutschland auf die Beine gestellt. Beide entwuchsen einst einem großen deutschen Kampfkunstverband, wobei sie sich in den letzten Jahren in die wirtschaftliche und Kung-Fu-politische Unabhängigkeit begeben haben. Gegen starken Widerstand von wirtschaftlich orientierten Organisationen haben Günther in Köln und Fillbrant in Darmstadt die Lehrgänge mit Chun organisiert. Weitere Veranstaltungen sollen im Herbst folgen. Mit durchschnittlich 80 Teilnehmern können sie für die Premiere zufrieden sein. „Wäre nicht das Gerücht kursiert, Yip Chun würde auf Bitten eines Geschäftsmannes, seine Seminare absagen, wären bestimmt mehr Leute gekommen,“ kommentiert Fillbrandt die diversen Verbandsstreitigkeiten in der Szene, die bislang einem Zusstandekommen ähnlicher Seminare im Weg gestanden haben.

Samurai Magazin Bill Wallace

Samurai Magazin 02/1997

Diese Wing Chung Reportage wurde in der Samurai Ausgabe 02/97 veröffentlicht. Vielen Dank für die Hilfe und Mitwirkung von Samuel Kwok, der als Übersetzer zur Verfügung stand sowie den Organisatoren Reiner Günther und Klaus Fillbrandt.

Offizielle Homepage: Ving Tsun Athletic Association, Hong Kong

Wing Chun

Wing Chun für Frauen

Wing Chun

Wing Chun Selbstverteidigung für Frauen

Moderne Frauen mit top Verteidigung: Eine Kampfkunst aus vergangener Zeit
– Wing Chun – hilft vor allem Frauen, sich selbst zu verteidigen.

Wing Chun ist eine Kampfkunst die besonders gur für Frauen geeignet ist. Wing Cun wurde von laut der Legende von der gleichnamigen Yim Wing Chun, vor ca. 320 Jahren in Fatshan, (China) entwickelt. Es wurde entwickelt, damit eine kleine und schwache Person, sich gegen eine größere und stärkere Personen erfolgreich zur Wehr setzen kann. Die Wing Chun Prinzipien, die damit entstanden, sind damals wie heute anwendbar.
Am Anfang werden dem Schüler drei Handformen; SIU LEEM TAU, CHUM KIU und BIU JEE gelehrt. Später folgen die Hozpuppen-, Langstock- und Messerformen. Eine der am meisten praktiziertesten Übungen sind LOP SAU und CHEE SAU.
Wing Chun Selbstverteidigung beinhaltet viele kurze Angriffe zu den „Weichteilen“ oder den „empfindlichen“ Stellen. Im Nahkampf werden Handkanten, Faust-, Handflächen-, Ellenbogen-, Knie- und Kopfstöße eingesetzt.
Einer der Gründe, warum Wing Chun gerade für Frauen geeignet ist, beruht auf der Tatsache, daß relativ wenig Kraft eingesetzt werden muß, da die Energie des Gegners gegen denselben eingesetzt wird. An den folgenden Bildern kann man erkennen, daß Frauen mit Fußarbeit und guten Handtechniken auskommen können. Einige dieser Techniken beinhalten JAHNG JYEUNG („Spaten-Hand“), FUN SAU (horizontaler Handkantenschlag), JING JYEUNG (vertikaler Handflächenstoß), LOY DOY GOCK KUEN (Kniestoß) und PON GENG SAU (Nackenzug und Kopfstoß)
Wing Chun wurde von Frauen entwickelt, wird aber gleichermaßen von Männern genutzt.Wenn wir über gezielte Frauenselbstverteidigung sprechen, sind einige Dinge wichtig. Eines davon ist die Intuition, denn hier aus dem Gefühl heraus agieren Frauen in der Regel anders als Männer. Hierzu zwei Beispiele:

1) Wenn eine Frau die eigene Haustür aufschließt und bemerkt, daß wertvolle Dinge fehlen, wird sie nicht weiter in die Wohnung gehen.

2) Wenn eine Frau nach dem Einkaufen, auf einen dunklen unbewachten Parkplatz zu ihrem PKW geht, wird sie warscheinlich erst unter Ihr Fahreug und in das Fahrzeuginnere sehen um sicher zu gehen, daß sie niemand auflauert.

In beiden Situationen würden Männer meist mit weniger Vorsicht vorgehen. Neben dieser Intuition, die Frauen grundsätzlich aus vielen Auseinandersetzungen hält, ist Wing Chun eine weitere „Waffe,“ die von modernen Frauen genutzt werden kann um sich im Ernstfall trotz körperlicher Unterlegenheit zu verteidigen. Randy Williams erklärt, wie Grundtechniken aus den drei Formen des Systems in klassischen Ernstfallsituationen angewandt werden können.

Frauen Selbstverteidigung
1. Bong Sau aus der Siu Leem Tao Form – 2 Choh Ma Boang Sau aus der Chum Kiu Form – 3 Choh Ma Gwai Jahng aus der Biu Jee Form – 4 Choh Ma Biu Jee Sau aus der Biu Jee Form – 5+6 Lop Sau, Basisübung für Timing und Trapping – 7+8 Look Sau, Basisübungen für die rollenden Hände des Chee Sau. Bewegungsfluß und Sensitivität werden geschult

Wing Chun Frau
A1-5: Katrin (re.) verteidigt sich gegen den Angriff einer vorderen Geraden mit Bong Sau, einer Flügelähnlichen Blocktechnik (2), die mit einer Lop / Fun Sau Grifftechnik mit links gegen die angreifende Hand gepackt (3) und mit einer Schlagtechnik gekontert wird. Danach folgt ein Handkantenschlag (4, Pock Da Chang Jyeung) und ein abschließender Kopfstoß, wobei der Gegner am Nacken festgehalten wird.

Randy Williams Wing Chun
B1-6: Katrin wird vom Angreifer mit beiden Händen am Kragen gepackt (1). Sie legt beide Hände über die Arme des Angreifers (2) und zwingt ihn durch Hinunterdrücken dazu, einen Kopfstoß einzustecken (3). Im Zurückziehen trifft sie mit einem Handballenschlag (4) zur Seite des Kopfes und folgt mit einem Pon Geng Sam Kopfstoß (5) und einem Kniestoß zum Unterleib (6)

Wing Chun Frauen Verteidigung
C1-5: Marcy muß sich gegen eine rechte, vordere Gerade verteidigen (2). Sie wendet hierfür eine Boang Sau Ableitung an und kontert mit einem rechten Fausthieb zum Gesicht (Tan Da, 3). Beim Zurückziehen der rechten Hand beläßt sie diese auf dem linken Arm des Angreifers um diese Hand für weitere Angriffe auszuschalten.und kontert mit einem linken Handballenschlag. (4) und einem rechten Gwai Jahng Ellbogen-Treffer (5)

Wing Chun Technik Serie
D1-5: Marcy wird am Handgelenk festgehalten und der Angreifer droht mit einem Fausthieb. Marcy reißt die Hand zurück (2) und schlägt wie mit einer Peitsche in die sogenannte Kau Sau Position. Sie entkommt der Attacke mit einem Fan Sau zum Kehlkopf (4) und dem bekannten Kopfstoß (5).

Samurai Magazin Bill Wallace

Samurai Magazin 02/1997


Diese Technikserie erschien in der Ausgabe Samurai 02/97. Der Artikel wurde von Randy Williams, USA verfasst. Mario Lopez aus Duisburg war uns beim Zustandekommen des Photo Shootings im Taunus behilflich. Beide sind online ueber die Webseite der Close Range Combat Academy Deutschland erreichbar.

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Ving Chun Training mit Konzept

evcc

Auftritte wie z.B. bei der Jugendmesse гYou ‘96“ in Dortmund verdeutlichen das Engagement der EVCC in Sachen Jugendarbeit.

Oh Gott – warum konnte sich mein Kind nicht eine ungefährlichere Sportart aussuchen? Diese Frage stellen sich Eltern von jugendlichen Freeclimbern, Snowboardern oder Inlineskatern sicher des öfteren. Ganz im Unterschied zu den direkten Vorfahren von jüngeren Ving Chun (VC) – Kämpfern. Obwohl auch VC-Kids vor der Anmeldung in einer der 250 deutschen Ving Chun Schulen der Euro Ving Chun Connection (EVCC) oft harte Überzeugungsarbeit zu leisten haften.

In den meisten Fällen legt sich die anfängliche Skepsis der Eltern nach einigen Trainingseinheiten. Dann stellen sie fest, vor allem wenn sie einmal zugeschaut haben, daß ihre Zöglinge beim Ving Chun wirklich gut betreut werden. Das Trainingsprogramm ist anspruchsvoll und macht den Kindern Spaß. Hier kann man mal so richtig Dampf ablassen.
Werbung: Ving Chun Weiterbildung

So zum Beispiel der elfjährige Thomas. Eine Minute und länger ganz locker auf einem Bein stehen. Für ihn kein Problem. Auch sonst hat der Nachwuchskämpfer in der Ving Chun-Schule im norddeutschen Stade eine ganze Menge gelernt. Gemeinsam mit Anika Meyer zeigt er, was er drauf hat: Abwechselnd greifen sich die beiden mit geraden Handflächenstößen zum Kopf an. Der Angegriffene wirft sofort seine Hände nach vorne, wehrt den Angriff ab und gibt gleichzeitig mit der anderen Hand einen Gegenangrift. Überzeugend sieht das aus – geschmeidig und kontrolliert. Und man kann sich vorstellen, daß die Ving Chun-Technik funktioniert.
So kann Kampfkunst-Training eben auch aussehen: Keine unnötigen Aggressionen, keine nennenswerten Verletzungen und unter dem Strich nur Positives: VC-Schüler lernen sich mit Händen und Füßen zu schützen, tun was für Kondition und Koordination. Sie lernen außerdem, sich besser zu konzentrieren und das alles macht fit und sellbstbewußt.

evcc ving chun

In den EVCC-Schulen gibt es eigene Angebote für Jugendliche und Kinder


Das überzeugt auch die Eltern. Da kommen dann auch schon mal Dankesbriefe in der zentralen EVCC-Akademie bei Europa-Cheftrainer Sifu Birol Özden an, der sich über solche Post auch nach über 20 Jahren Kampfkunsterfahrung noch sehr freut. Schließlich hat er die Trainingsprogramme für alle VC-Schulen so zusammengestellt, daß sie nach seiner Meinung gut funktionieren, und daß Schüler rasche Fortschritte machen können.
Da geht es ihm natürlich runter wie Butter, wenn z.B. die Mutter eines Aachener VC-Schülers schreibt: ‚Sehr geehrter Herr Özden, ein dickes Lob für die EVCC, weil aus einem ängstlichen Kind ein selbstbewußter Junge geworden ist.“
Das Beste an der Sache: Negative Folgen – etwa in Form von Gelenk- oder Knochenproblemen sind nicht zu erwarten. Das ist natürlich gerade im Wachstum sehr wichtig. Denn in dieser Phase können durch falsches Training schlimme Langzeitfolgen entstehen. Nicht so beim Ving Chun. Die Bewegungen im VC sind sehr harmonisch – obwohl man sich damit knallhart schützen kann.
Dazu Sifu Özden: “Ving Chun hat fließende, weiche Bewegungen und ist daher auch für Kinder und Jugendliche sehr gut geeignet, die diese Voraussetzungen in der Regel mitbringen. Das Training hilft ihnen, sich diese natürlichen Fähigkeiten zu erhalten und sie auszubauen, und die VC-Techniken wenn es sein muß in einer bedrohlichen Situation auch zum eigenen Schutz einzusetzen.“
EVCC-Ausbilder werden alle von Sifu Özden in ihrem Können und im Umgang mit Menschen regelmäßig geschult: In seiner Kölner VC-Akademie. Seine Ausbildungen sind außerdem von Polizei und Bundeswehr anerkannt. Klar, daß er da auch bei den Eltern seiner VC-Zöglinge leichter Vertrauen schaffen kann, weil sie wissen, daß ihr Nachwuchs bei der EVCC in guten Händen ist.
Allen jugendlichen Interessenten stehen die EVCC-Schulen offen. Ein Probetraining kostet nichts. Und wer sich vor oder nach der Probestunde noch weiter informieren will, der kann das ebenfalls kostenlose VC-lnfomaterial anfordern und sich damit schlau machen. Dafür genügt ein Anruf in der VC-Akademie in Köln, deren Rufnummer der überregionalen Werbekampagne und der Anzeigenwerbung in bekannten europäischen Magazinen zu entnehmen ist.
Samurai Magazin Bill Wallace

Samurai Magazin 02/1997


Dieser Bericht über die EVCC erschien in der Ausgabe Samurai 02/97.
P. K.
Sifu Birol Özden und sein All Style Ving Chun erreichen sie heute ueber diese Webseite: http://www.asvc.de/
Werbung: Ving Chun Weiterbildung

WAKO Boss Ennio Falsoni

Ennio Falsoni

Ennio Falsoni

Was wäre eine richtige WAKO PRO Veranstaltung ohne den Präsidenten. Dies dachte sich wohl auch Ennio Falsoni und reiste mit einem Jet aus Mailand nach Triest, um unserem Mitarbeiter Heinz Richtershaus ein Interview zu gewähren. Der wichtigste Mann südlich des Brenners ist vielbeschäftigst: neben der Präsidentschaft der WAKO und der WAKO PRO, führt er auch die WKO (World Karate Organisation), eine traditionelle Point-Fighting Vereinigung, die weit schneller wächst als die WAKO. Darüber hinaus ist er Redakteur einer italienischen Kampfsportzeitschrift. Ennio Falsoni gibt bereitwillig seine Einverständnis über die gegenwärtige und zukünftige Lage der WAKO zu erzählen. Man gewinnt den Eindruck, als genieße er es, über sich selbst und seine Taten zu referieren.

EM in Belgrad voller Erfolg

Thema Nummer eins war die erst kürzlich abgehaltenen Europameisterschaften in Belgrad. Rund 400 Sportler aus 37 Nationen kämpften dort im Voll- und Leichtkontakt sowie im Kickboxen um die Titel. Doch nicht nur das. Auch zahlreiche Medienvertreter waren vertreten. Fünf nationale Fernsehgesellschaften berichteten laut Präsident Falsoni täglich zwei Stunden live über dieses Kampfsportereigniss. Zudem waren alle großen jugoslawischen Zeitungen vertreten, die Titelstories über die EM zu brachten. Ein Grund für dieses große Medieninteresse dürfte sein, daß Kickboxen in Jugoslawien auf der Beliebtheitsskala gleich hinter Fußball und Basketball auf Rang Nummer drei liegt. Womit nicht nur die Medienpräsenz sondern auch die große Unterstützung von Seiten des jugoslawischen Sportministeriums erklärt ist. Die Kämpfe hatten ψnatürlich auch qualitativ ein hohes Niveau,“ wobei es laut Falsoni kein Pro-blem darstellte, daß sich Profis und Amateure im Ring gegenüberstanden. Die Anzahl der Run-den ist das Entscheidende. In drei Runden ist alles möglich, viel Platz für Überraschungen ist vorhanden. Wie auch diesmal. So ging z.B. der britische Profi Barrington K.o., der italienische Star Radina und viele andere namhafte Profikämpfer schieden schon in den Vorrunden aus. In der Nationenwertung konnte sich Frankreich vor Polen und Jugoslawien durchsetzen.

Jede Woche neue Veranstaltungen

Das nächste große Event war die EM in Caorle/Venedig im Semikontakt und Formen Ende November. Dafür haben sich über dreizig Nationen gemeldet, wobei die Italiener zu einer der führenden Nationen im Semikontakt zählen. Doch auch ansonsten ist einiges los. Allein vor Weihnachten hatte man noch volles Programm. Veranstaltungen in Brüssel, Marokko, Mailand, wieder Brüssel, Venedig, Kirgistan und nochmals Ma-rokko bereiteten einen vollen Terminplan. Wobei besonders interessant die Veranstaltung in Kirkistan und Marokko wurden. In Kirkistan geht es um den „King of the Kings“ bis 63 Kilo, einem K-4 Turnier sozusagen, mit Quandili (F), Pinan (F), Osman (Belgien) und anderen WAKO PRO Topkämpfern, wobei um eine Siegprämie von 30.000 US-Dollar gekämpft wurde. Im Gegensatz zu Ishii in Japan, wo nur die Schwergewichtskämpfer ziehen, setzt man in der WAKO auch auf andere Gewichtsklassen. Darüber hinaus schöpft man aus einem größeren Potential von Kämpfern, während in Japan immer dieselben Leute zu sehen sind. Der letzte große Unterschied zu Ishii bestehe darin, daß der Japaner seine Veranstaltungen für das Publikum macht, die WAKO PRO angeblich für die Organisation, um sich selbst zu fördern. Bei der Veranstaltung in Marokko, die zusammen mit der ISKA sanktioniert wurde, sollten die amerikanischen Stars Jeff Roufus, Rick’s kleiner Bruder, und Manson Gibson gegen europäische WAKO PRO Cracks in den Ring steigen.

Der feine Unterschied

Der kleine aber feine Unterschied zu anderen Organisationen liegt in der Struktur der WAKO/ WAKO PRO. Man kann nach 10 jähriger Amtszeit des Italieners auf 77 Länder mit tatsächlich existierenden nationalen Organisationen zurückgreifen, von denen einige durch die nationalen Sportministerien offizielle Anerkennung und Unterstützung finden. Ein Zustand von dem, laut Falsoni, andere Organisationen nur träumen können, und den sie bestenfalls versuchen zu kopieren. Auch in Osteuropa erstarke man immer mehr, und nachdem man dort vor vier Jahren praktisch nicht existent war, kann man nun nach zähem Wettstreit mit der WKA und anderen Verbänden behaupten, daß man zumindest mit der Zahl der Veranstaltungen weltweit die Nummer eins sei.

Eigenlob ist eine Tugend für WAKO-Präsidenten
Wie man sieht, scheint die Welt von Ennio Falsoni in voller Zufriedenheit zu leben. Man kann für ihn nur hoffen, daß es auch weiterhin so bleibt, damit er auch weiterhin nur das Beste von sich behaupten kann. Über andere redet er ohnehin nicht gerne, und wenn, dann nicht gerade in hohen Tönen

Samurai Magazin Bill Wallace

Samurai Magazin 02/1997


Diese Zusammenfassung eines Interviews mit dem WAKO Präsidenten Ennio Falsoni erschien in der Ausgabe Samurai 02/97.

Georg-F.-Brückner Pokal

2. Georg-F.-Brückner Pokal
Resultate
Worms, 26.-27. März 1994
Veranstalter: Michael Deubner und Uwe Mandler

Vollkontakt

-54 Kg
1, Sven Altner Leipzig
2, Hikmen Görau Boxfabrik München

-60 Kg
1, Jörg Gottschalk HARA Köln
2, Markus Zauder Seishin Neu-Isenburg

-63,5 Kg
1, Thomas Langner Satori Berlin
2, Hasan Özsari KBT Mack Mannheim

-67 Kg
1, Orhan Celik Body Power Worms
2, Pierre Kloß Satori Berlin
3, Vitali Hoppe Wolfsburg
3, Zeliko Miskatovic Boxfabrik München

-71 Kg
1, Atilla Redi Biedenkopf
2, Bernd Gud Hamm/Sieg

-75 Kg
1, Haci Avcioglu HARA Köln
2, Frank Schmidt Baaden Köln
3, Cihan Ülker HARA Köln

-81 Kg
1, Wieland Beust Salzgitter
2, Joachim Penker Erding
3, Salih Burhan Body Power Worms

Jean-Marc Koumba

Jean-Marc Koumba

-86 Kg
1, Jean-Marc Koumba Baaden Köln
2, Dirk Garland KBT Mack Mannheim
3, n.n

Vollkontakt B

-60 Kg
1, Ronny Baska Weißwasser
2, Steffen Stripf Mannerz Ludwigshafen

-63,5 Kg
1, Sven Richter Leipzig
2, Mike Schuhmacher Waldbröl
3, Krassowski Ninja Hamburg
3, Helmut Fuchs HARA Köln

-67 Kg
1, Sinan Cagloyan HARA Köln
2, Paul Gut TV Altötting
3, Dennys Thiel Satori Berlin

-71 Kg
1, Donatello Veradi Seishin Neu-Isenburg
2, Ludwig Ninja Hamburg
3, Robert Sinnic Boxfabrik München
3, Wilhelm Fleischhauser Mannerz Ludwigshafen

-75 Kg
1, Robert Müller Leipzig
2, Rene Funfack Weißwasser

-81 Kg
1, Cen Demiralay Seibukan Berlin
2, Ahmed Charour Pfeddersheim
3, Marco Jonny Seishin Neu-Isenburg
3, Dimitry Serdjuln

-86 Kg
1, Hakan Sökmen Mokedo Worms
2, Reiner Mattern Rössler Neustadt

-91 Kg
1, Carsten Tippelmann Seibukan Berlin
2, Alexander Kohl Niedernhall

Semikontakt Senioren

-57 Kg
1, Rolf Leipert TSG Ober-Eschbach
2, Christian Meiserick MTV Rosenheim
3, Steve Zitz Hinz Usingen
3, Ali Engin Hinz Usingen

-63 Kg
1, Martin Kilgus Asahi Loffenau
2, Walter Lange Shogun Stuttgart
3, Thomas Wagenbach MTV Rosenheim
3, Christof Löning TSV Rohrdorf

-69 Kg
1, Jürgen Haseneier TSG Ober-Eschbach
2, Peter Koss KSV Bad Nauheim
3, Rüdiger Kilgus Asahi Loffenau Loffenau
3, Steffen Wieth Wiecki Haiger

-74 Kg
1, Robert Ulbrich KBT Hinz Usingen
2, Franjo Zobic TV Hall
3, Oliver Dietrich Asahi Loffenau
3, Michael Kuczera KSS Rögner Ebern

-79 Kg
1, Tomas Tamilowski Budokan Braunschweig
2, Mümien Yurtserver 1. Walsumer JC
3, Abtin Ramin TUS Stuttgart
3, Oliver Bellersheim Hamm/Sieg

-84 Kg
1, Reinhard Wurm TV Hall
2, Klaus Ilgenfritz KTK Brannenburg
3, Christian Hörberg SV Neuperlach
3, Matthias Schlakat Dacascos Wedel

-89 Kg
1, Maik Böttcher Dacascos Wedel
2, Kamil Tafelsik ESG Kornwestheim
3, Klaus Herdeis SVE Seubersdorf
3, Franz Thoma Rosenheim

WAKO Kruckenhauser

Michael Kruckenhauser

+89 Kg
1, Michael Kruckenhauser KTK Brixlegg
2, Ralf Krebs Shogun Stuttgart
3, Mike Krätschmer Wiecki Haiger
3, Kai Schlupkothen Dacascos Lübeck

DAMEN

-55 Kg
1, Miriam Diller KB Schorn Ebern
2, Monika Henig KSS Rögner Ebern
3, Silke Langkau
3, Darina Tsokolaewa Seishin Neu-Isenburg

Sieger: Gonca Bagci

Sieger: Gonca Bagci

-60 Kg
1, Gonca Bagci TUS Stuttgart
2, Sandra Nazzario Seishin Neu-Isenburg
3, Sabine Scheider Ninja Hamburg
3, Andrea Willer TSV Rohrdorf

-65 Kg
1, Ingrid Karlgut 1. Walsumer JC
2, Claudia Schregele Nippon Passau
3, Anja Binder TSV Rohrdorf
3, Ute Kaprykowsky Butzbach

Birgid Sasse

Birgid Sasse

+65 Kg
1, Sibylle Brosig KTK Brannenburg
2, Alexandra Mirai KBT Hinz Usingen
3, Birgid Sasse Budokan Dortmund
3, Sonja Gleitsmann Münster

JUNIOREN

-57 Kg
1, Matthias Jung Reitale Bayreuth
2, Erim Kreidel SV Neuperlach
3, Daniel Körner Leipzig

-63 Kg
1, Feyzi Kayrakei KSV Bad Nauheim
2, Emanuel Vouravachakis Mannerz Ludwigshafen
3, Mustafa Turan KBT Hinz Usingen
3, Jochen Fritsch Hainke Wetzlar

-69 Kg
1, Niki Sumonja KSV Bad Nauheim
2, Daniel Weil KSV Bad Nauheim
3, Zejko Milotinovic Vital Lampertheim
3, Heinrich Wadim KBT Hinz Usingen

-74 Kg
1, Lazaros Emanuelitis ESG Kornwestheim
2, Mario Feuerbach PSV Neustadt
3, Jvo Baricic Butzbach
3, Dennis Lohrey Cloppenburg

-79 Kg
1, Mathias Ebert KBT Hinz Usingen
2, Julian Schneiderwind MTV Rosenheim

-84 Kg
1, Dalibor Praujic Budokan Dortmund
2, Zeliko Jelinic ASC Freiburg

+89 Kg
1, Alex Kahl
2, Theo Paunidis

JUGEND A

-42 Kg
1, Manuel Siegert Hainke Wetzlar
2, Sahin Selcuk TSG Ober-Eschbach

-47 Kg
1, Ralf Schramm KSS Rögner Ebern
2, Manuel Pendini TV Kornwestheim
3, Ralf Kleff Hamm/Sieg
3, Ibrahim Elmali KBT Mack Mannheim

-52 Kg
1, Sasha Polunic Hainke Wetzlar
2, Sasha Winheim Rössler Neustadt
3, Merzah Hagziz Boxfabrik München

-57 Kg
1, Esen Grökmen TSG Ober Eschbach
2, PetrikDobroshi Baaden Köln
3, Jan Buchmüller PSV Neustadt
3, Karim Elkattavic Hamm/Sieg

-63 Kg
1, Georg Mödl TV Altötting
2, Christian Böttger Bad Langensalza
3, Rasid Mumator Hamm/Sieg
3, Milano Steinbach Reitale Bayreuth

-74 Kg
1, Udo Irsigler TV Altötting
2, Christian Schrauff KB Schorn Ebern
3, Robert Rhee Ninja Hamburg
3, Benjamin Wendt Ninja Hamburg

+74 Kg
1, Daniel Hündel KBT Höchstadt
2, Stefan Marquardt Rössler Neustadt

JUGEND B

-32 Kg
1, Sebastian Michler Pfeddersheim
2, Curac Renat
3, Mario Schäfer
3, Gerold Fischer Vital Lampertheim

-37 Kg
1, Mustafa Öz Seishin Neu-Isenburg
2, Andreas Papadopulos ESG Kornwestheim
3, Christian Schäck Pfeddersheim
3, Kenan Beydemir Boxfabrik München

-42 Kg
1, Niko Papadopulos ESG Kornwestheim
2, Erkurt Guney Baaden Köln
3, Kim Küstner Vital Lampertheim
3, Martin Parka

-47 Kg
1, Denis Simic Boxfabrik München
2, Stefan Fischer KBT Hinz Usingen
3, Ingo Otto Leipzig
3, Martin Lobojanski Pfeddersheim

-57 Kg
1, Yilmaz Coskum Boxfabrik München
2, Erkan Siric Boxfabrik München
3, Yüksel Bülent KSW Worms
3, Daniel Baier Baaden Köln

+57 Kg
1, Slavisa Pedkovic Boxfabrik München
2, Sebastian Reinheimer Pfeddersheim
3, Chritof Pollog Reitale Bayreuth

JUGEND C

-110 cm
1, Akdas Ilbey Seishin Neu-Isenburg
2, Andi Bienert ESG Kornwestheim
3, Alexander Fleißner ESH Kornwestheim
3, Thorsten Sticht Reitale Bayreuth

-120 cm
1, Markus Winkelmann KBT Schorn Ebern
2, Barcel Bayler Vital Lampertheim
3, Kim-Richard Ihrig Vital Lampertheim

-130 cm
1, Timo Turan Vital Lampertheim
2, Volkan Tozar Boxfabrik München
3, Marco Castelione KBT Hinz Usingen
3, Michael Grimm Biedenkopf

-140 cm
1, Marko Ecker Köln Baaden
2, Ertunc Uygun Boxfabrik München
3, Florian Betz KBT Schorn Ebern
3, Mark Ostermayer Pfeddersheim

-150 cm
1, Asrit Debroshi Baaden Köln
2, Michael Sticht Reitale Bayreuth
3, Fatik Yilmaz KBT Mack Mannheim
3, Serven Levent Body Power Weiterstadt

+150 cm
1, Michael Theilig Seishin Neu-Isenburg
2, Andre Thomas Vital Lampertheim
3, Björn Thiemann ESG Kornwestheim
3, Svenja Kalus Seishin Neu-Isenburg

MÄDCHEN A

-35 Kg
1, Jutta Karl KBC Höchstadt
2, Denise Müller
3, Melanie Hahn Baaden Köln

-40 Kg
1, Melanie Herzog KBC Höchstadt
2, Monique Stroh Pfeddersheim

-45 Kg
1, Manuela Kraus
2, Katarina Barbaro ESG Kornwestheim
3, Julia Böckmann Cloppenburg
3, Sonja Issel Biedenkopf

-50 Kg
1, Jutta Hofmeister TV Altötting
2, Nicole Schmitt
3, Elisabeth Reitale Reitale Bayreuth
3, Silke Elstner KBC Höchstadt

+50 Kg
1, Stefanie Kawan KBT Schorn Ebern
2, Natalie Meiß Seishin Neu-Isenburg
3, Sabine Majer ESG Kornwestheim
3, Lydia Reitale Reitale Bayreuth

MÄDCHEN C

– 130 cm
1, Kathrin Weidinger KBT Schorn Ebern
2, Tanja Hook KBC Höchstadt

-140 cm
1, Marie-Luisa Coppola Pfeddersheim
2, Lydia Senitsch Pfeddersheim
3, Renate Reitale Reitale Bayreuth
3, Theresa Giel KBC Höchstadt

-150 cm
1, Svanja Kalus
2, Sabrina Wälde ESG Kornwestheim
3, Karina Nagy Body Power Weiterstadt
3, Melanie Hahn

Leichtkontakt Senioren

-57 Kg
1, Nadir Durmus TSG Ober-Eschbach
2, Andrea Patruno Boxfabrik München
3, Manuel Döring Satori Berlin
3, Gjöran Hikmet Boxfabrik München

-63 Kg
1, Jorge Coelho TSG-Ober-Eschbach
2, Olaf Haußmann TSG-Ober-Eschbach
3, Rüdiger Hermann PSV Gelsenkirchen
3, Erzim Erschinc Mannerz Ludwigshafen

-69 Kg
1, Nico Kornhaß Yin Yang Bruckmühl
2, Christian Cülej Budokan Braunschweig
3, Steffen Wieth Wiecki Haiger
3, Günther Lembach PSV Neustadt

-74 Kg
1, Ivo Bachor PSV Gelsenkirchen
2, Frank Rudawski PSV Gelsenkirchen
3, Frank Koch Blankenburg Berlin
3, Frederic Meiß Seishin Neu-Isenburg

-79 Kg
1, Axel Büttner PSV Gelsenkirchen
2, Michael Wübke Hamburg
3, Dirk Mell PSV Gelsenkirchen
3, Walter Gäser Kell

-84 Kg
1, Stefan Dietrich Mannerz Ludwigshafen
2, Roland Becht Shobudo Darmstadt
3, Stefan Hoppe Satori Berlin
3, Kerstan Rouven Satori Berlin

-89 Kg
1, Jean-Marc Koumba Baaden Köln
2, Carsten Tippelmann Seibukan Berlin
3, Robert Pölsterl Erding
3, Klaus Herdeis SVE Seubersdorf

+89 Kg
1, Holger Niessen Baaden Köln
2, Frank Muschak Satori Berlin
3, Pater Harder Bielefeld
3, David Reiss Shogun Stuttgart

DAMEN

-55 Kg
1, Klaudia Jarco KBT Mack Mannheim
2, Hülja Sahin HARA Köln

-60 Kg
1, Karola Haas
2, Kerstin Kotyrba Blankenburg Berlin

-65 Kg
1, Claudia Schregele Nippon Passau
2, Gaby McEachern Erding
3, Christine Spreche Waldbröl

Formen

HERREN HARD-STYLE
1, Rüdiger Miller KTK Brixlegg
2, Thomas Renner TKD Schweinfurt
3, Thomas Wagenbach MTV Rosenheim

HERREN SOFT-STYLE
1, Kai Schlupkothen Dacascos Lübeck
2, Antony Spatola AKBC Wolfsburg
3, Jürgen von Wyszecki Dacascos Lübeck

HERREN HARD-STYLE, WAFFEN
1, Werner Stark München
2, Marco Coppola Pfeddersheim
3, Stefan Kainath TKD Schweinfurt

HERREN SOFT-STYLE, WAFFEN
1, Antony Spatola AKBC Wolfsburg
2, Kai Schlupkothen Dacascos Lübeck
3, Joachim Vogel

DAMEN HARD-STYLE
1, Ute Kapyrowsky Butzbach
2, Simone Sauer Pfeddersheim

DAMEN SOFT-STYLE
1, Martina Baumgart Dacascos Lübeck
2, Anke Lerch Seishin Neu-Isenburg
3, Miriam Zibell Dacascos Lübeck

DAMEN WAFFEN
1, Martina Baumgart Dacascos Lübeck
2, Miriam Zibell Dacascos Lübeck
3, Daniela Dollak Pfeddersheim

JUNIOREN (12-16 Jahre) HARD-STYLE
1, Renee Hartmann SV Neuperlach
2, Roman Möhl TKD Schweinfurt
3, Erim Kreidel SV Neuperlach

JUNIOREN (12-16 Jahre) SOFT-STYLE
1, Antonio Gärtner Seishin Neu-Isenburg
2, Patrick Henig
3, Jagulino Staudinger Seishin Neu-Isenburg

JUNIOREN (12-16 Jahre) WAFFEN
1, Roman Möhl TKD Schweinfurt
2, Martin Lubojanski Pfeddersheim
3, Renee Hartmann SV Neuperlach

JUNGEN (4-11 Jahre) HARD-STYLE
1, Niki Henig Pfeddersheim
2, Dennis Gander Pfeddersheim
3, Timo Längle Pfeddersheim

JUNGEN (4-11 Jahre) SOFT-STYLE
1, Gregor Häfele
2, Heiko Krämer KBT Hinz Usingen

KINDER (4-11 Jahre) WAFFEN
1, Lydia Semitsch Pfeddersheim
2, Dennis Gander Pfeddersheim
3, Jochen Lorenz Pfeddersheim

MÄDCHEN (4-11 Jahre) HARD-STYLE
1, Maria-Luisa Coppola Pfeddersheim
2, Sabrina Walter Pfeddersheim
3, Nadine Groel Pfeddersheim

Die 10 erfolgreichsten Vereine/Schulen Punkte 1. 2. 3. Plätze

1, Black Belt Pfeddersheim 42 Pt. 5 10 7
2, Seishin Neu-Isenburg 29 Pt. 6 3 5
3, Boxfabrik München 24 Pt. 3 5 5
4, Sportschule Baaden, Köln 23 Pt. 5 3 2
5, TSG Ober-Eschbach 19 Pt. 5 2 0
6, ESG Kornwestheim 19 Pt. 2 5 3
7, KBT Hinz, Usingen 17 Pt. 2 3 5
8, Leipzig/Weißwasser 16 Pt. 4 1 2
9, DacascosLübeck 16 Pt. 3 2 3
10, KBT Schorn, Ebern 15 Pt. 4 1

17. Deutsche Meisterschaft WAKO 1994

17. Deutsche Meisterschaft
Sinzheim, 21.-22. Mai 1994

Vollkontakt Herren

-54 Kg
1, Mariusz Cieslinsky Mannheim
2, Sven Altner Leipzig
3, Andreas Hang

-57 Kg
1, Hidir Erdogan Mannerz, Ludwigshafen
2, Jürgen Jakob Mannheim
3, Ronny Baska Leipzig
3, Helmut Zweck

-60 Kg
1, Sven Richter Leipzig
2, Jörg Gottschalk HARA Köln
3, Giacomo Cammalleri
3, Sascha Hasan

-63,5 Kg
1, Jan Bischof Leipzig
2, Mohamed Bouhmara Seishin Neu-Isenburg
3, Valeri Belkin
3, Stefan Keller Mannheim

-67 Kg
1, Peter Lutzny Erding
2, Haytullah Degantekin
3, Sven Kirsten
3, Paul Gudd Hamm/Sieg

-71 Kg
1, Gerd Dittrich Mannheim
2, Paul Böhnlein KBT Schorn, Ebern
3, Attila Reti Biedenkopf
3, Marc Schulisch

-75 Kg
1, Haci Avcioglu HARA Köln
2, Robert Herzing
3, Christian Lindner
3, Michael Prucker

-81 Kg
1, Sebastian Denis
2, Mutlidin Halilovic
3, Ali Ayan
3, Ralf Pfau

Jean-Marc Koumba

Jean-Marc Koumba

-86 Kg
1, Jean-Marc Koumba Baaden Köln
2, Dirk Garland KBT Mack Mannheim
3, Alfred Petrovic Altötting
3, n.n.

-91 Kg
1, Dalibor Vugrine
2, Fortunato Spagndo
3, Sammy Bialas

+91 Kg
1, Holger Nießen Baaden Köln
2, Roberto Masnik

Semikontakt Senioren

-57 Kg
1, Rolf Leipert TSG Ober-Eschbach
2, Steve Zitz Hinz Usingen
3, Ali Engin Hinz Usingen
3, Christian Meiserick MTV Rosenheim

-63 Kg
1, Martin Kilgus Asahi Loffenau
2, Bal Selman
3, Thomas Wagenbach MTV Rosenheim
3, Manfred Schleich

SCN_0111-pfaffl-69 Kg
1, Peter Koss KSV Bad Nauheim
2, Andreas Hahn
3, Thomas Pfaffl TUS Stuttgart
3, Emilio Kokot Gaildorf

-74 Kg
1, Andreas Betsche
2, Robert Ulbrich KBT Hinz Usingen
3, Andreas Weingärtner
3, Ludwig Prifling

-79 Kg
1, Roland Conar KBT Hinz Usingen
2, Ralf Kunzler KSV Bad Nauheim
3, Tomas Tamilowski Budokan Braunschweig
3, Mümien Yurtserver 1. Walsumer JC

-84 Kg
1, Klaus Ilgenfritz KTK Brannenburg
2, Matthias Schlakat Dacascos Wedel
3, Edgar Wittig
3, Ertekin Arslan

-89 Kg
1, Maik Böttcher Dacascos Wedel
2, Andreas Knab
3, Neil Wiley
3, Mike Krätschmer Wiecki Haiger

+89 Kg
1, Oliver Wolf
2, Efraim Chapman KBT Hinz Usingen
3, Ralf Krebs Shogun Stuttgart
3, Kai Schlupkothen Dacascos Lübeck

SEMIKONTAKT DAMEN

-50 Kg
1, Monika Henig KSS Rögner Ebern
2, Stephanie Zimmermann
3, Tatjana Kummer

-55 Kg
1, Miriam Diller KB Schorn Ebern
2, Sandra Hufnagel
3, Darina Tsokolaewa Seishin Neu-Isenburg

-60 Kg
1, Gonca Bagci TUS Stuttgart
2, Tanja Braun
3, Tanja Weingärtner
3, Karola Hass

-65 Kg
1, Anja Binder TSV Rohrdorf
2, Claudia Schregele Nippon Passau
3, Ingrid Karlgut 1. Walsumer JC
3, Martina Krey

+65 Kg
1, Sibylle Brosig KTK Brannenburg
2, Gerlinde Melch
3, Birte Straten
3, Ingrid Grüni

JUNIOREN

-57 Kg
1, Antonio Damato
2, Matthias Jung Reitale Bayreuth
2, Erim Kreidel SV Neuperlach
3, Marco Coppola BB Pfeddersheim

-63 Kg
1, Abboud Mahroum
2, Samir Wassim
3, Matthias Stigler
3, Stefan Lubojanski BB Pfeddersheim

-69 Kg
1, Udo Irsigler
2, Niki Sumonja KSV Bad Nauheim
3, Heinrich Wadim KBT Hinz Usingen
3, Ali Dermihan

-74 Kg
1, Frank Reitzle
2, Georg Kreitmeier
3, Necat Kisaoylu
3, Jacek Webala

-79 Kg
1, Guiseppe Carmana
2, Sharbil Rezik
3, Sinilu Markovic
3, Biagio Cabbistruro

+89 Kg
1, Celik Mesut
2, Rupert Aichner

JUGEND A

-42 Kg
1, Frank Rösner
2, Manuel Siegert Hainke Wetzlar
3, Manuel Simone
3, Bostan Bülent

-47 Kg
1, Martin Parka
2, Rolf Schramm KSS Rögner Ebern
3, Manuel Pendini TV Kornwestheim
3, Ibrahim Elmali KBT Mack Mannheim

-52 Kg
1, Sasha Polunic Hainke Wetzlar
2, Matthias Kreiner
3, Dominik Hollweck
3, Michael Schlesinger

-57 Kg
1, PetrikDobroshi Baaden Köln
2, Steafn Samann
3, Roberto Dreger
3, Ronny Böttcher

-63 Kg
1, Ferzi Kayraku
2, Michael Dietz
3, Adnan Karap
3, Raschid Mamtor

-69 Kg
1, Nazif Unlü
2, Cem Karutas
3, Gregor Schmidt
3, Georg Mödl

-74 Kg
1, Christian Schrauff KB Schorn Ebern
2, Sebastian Klemann
3, Mario Birkic

+74 Kg
1, Daniel Händel KBT Höchstadt
2, Robert Zuber
3, Stefan Marquardt Rössler Neustadt

JUGEND B

-32 Kg
1, Sebastian Michler Pfeddersheim
2, Christian Kress
3, Gaspare Ruvio
3, Matthias Modunovic

-37 Kg
1, Mustafa Öz Seishin Neu-Isenburg
2, Ronny Yurtserver
3, Ronny Vouselow
3, Christian Lohmann

-42 Kg
1, Erkurt Guney Baaden Köln
2, Christian Wallberg
3, Steffen Gutwald
3, Nicolas Gruß

-47 Kg
1, Martin Lobojanski Pfeddersheim
2, Ronny Frank
3, Bas Güray
3, Günter Denk

-52 Kg
1, Daniel Kirschstein
2, Ömer Akdas
3, Alperen Ertas
3, Dennis Burk

-57 Kg
1, Ferdi Türk
2, Arslan Ozcan
3, Stefano Di Bari

+57 Kg
1, Gordon Hempel
2, Chritof Pollog Reitzle Bayreuth
3, Manuel Aitlarbi
3, Erkan Öcal

JUGEND C

-120 cm
1, Niki Hennig BB Pfeddersheim
2, Kadir Ak
3, Aytac Akdas
3, Andreas Bienert

-130 cm
1, Sandro Nowitzki
2, Jerome Cornelius
3, Frank Fabian
3, Andreas Busch

-140 cm
1, Florian Betz KBT Schorn Ebern
2, Hasan Cekir
3, Rene Vouselow
3, Thorsten Braun

-150 cm
1, Serven Levent Body Power Weiterstadt
2, Stzefan Lutz
3, Astrit Debroshi Baaden Köln
3, Zlatan Jukic

+150 cm
1, Reiner Litvai
2, Björn Thilmann ESG Kornwestheim
3, Stefano Piras
3, Tobias Hopf

MÄDCHEN A

-35 Kg
1, Jutta Karl KBC Höchstadt
2, Franka Fleischmann

-40 Kg
1, Melanie Herzog KBC Höchstadt
2, Monique Stroh Pfeddersheim
3, Hanana Solorg

-45 Kg
1, Manuela Kraus
2, Katarina Barbara ESG Kornwestheim

-50 Kg
1, Jutta Hofmeister TV Altötting
2, Christine Henning
3, Melina Ott
3, Evelyn Begenat

+50 Kg
1, Stefanie Kawan KBT Schorn Ebern
2, Susanne Nowitzki
3, Manuela Sances
3, Antje Schmidt

MÄDCHEN C

– 110 cm
1, Stefanie Hofmann
2, Isabell Rodinovic
3, Kevin Hofmann

– 120 cm
1, Yvonne Hofmann
2, Jasmin Penndorf

– 130 cm
1, Kathrin Weidinger KBT Schorn Ebern
2, Tanja Hook KBC Höchstadt
3, Jasemin Akoglu

-140 cm
1, Lydia Senitsch Pfeddersheim
2, Theresa Giel KBC Höchstadt
3, Jenny Walter Rössler Neustadt
3, Jessica Ihrig

-150 cm
1, Svanja Kalus
2, Sabrina Wälde ESG Kornwestheim
3, Karina Nagy Body Power Weiterstadt
3, Melanie Hahn

Leichtkontakt Senioren

-57 Kg
1, Nadir Durmus TSG Ober-Eschbach
2, Hidir Erdogan Mannerz Ludwigshafen
3, Jürgen Jakob Mannheim
3, Erzim Erdin

-63 Kg
1, Jorge Coelho TSG-Ober-Eschbach
2, Olaf Haußmann TSG-Ober-Eschbach
3, Rüdiger Hermann PSV Gelsenkirchen
3, Adnan Karap

-69 Kg
1, Nazif Ümlü
2, Frank Radowski Gelsenkirchen
3, Steffen Wieth Wiecki Haiger
3, Nico Kornhaß Bruckmühl

-74 Kg
1, Ivo Bachor PSV Gelsenkirchen
2, Frank Koch Blankenburg Berlin
3, Frederic Meiß Seishin Neu-Isenburg
3, Hakim Bella

-79 Kg
1, Michael Wübke Hamburg
2, Axel Büttner PSV Gelsenkirchen
3, Dirk Mell PSV Gelsenkirchen

-84 Kg
1, Stefan Beranek Bruckmühl
2, Stefan Dietrich Mannerz Ludwigshafen
3, Mike Krätschmer Wiecke Haiger
3, Robert Pölsterl Erding

-89 Kg
1, Jean-Marc Koumba Baaden Köln
2, Carsten Tippelmann Seibukan Berlin
3, Ralf Cebull
3, Rene Büttner

+89 Kg
1, Frank Muschak Satori Berlin
2, Mario Heine Seeburg
3, Holger Nießen Baaden Köln

DAMEN

-55 Kg
1, Bianca Jäger Berlin
2, Monika Henig KSS Rögner Ebern
3, Klaudia Jarco Mannheim

-60 Kg
1, Kerstin Kotyrba Blankenburg Berlin
2, Karola Haas Wiecki Haiger
3, Tanja Braun

-65 Kg
1, Claudia Schregele Nippon Passau
2, Gerlinde Melch
3, Heidi Bachhuber

Formen

HERREN HARD-STYLE
1, Werner Stark München
2, Thomas Wagenbach MTV Rosenheim
3, Murat Sagiroglu Frankenthal

HERREN SOFT-STYLE
1, Sedat Sagiroglu Frankenthal
2, Antony Spatola AKBC Wolfsburg
3, Kai Schlupkothen Dacascos Lübeck

HERREN HARD-STYLE, WAFFEN
1, Werner Stark München
2, Frank Germann
3, Stefan Kainath TKD Schweinfurt

HERREN SOFT-STYLE, WAFFEN
1, Antony Spatola AKBC Wolfsburg
2, Kai Schlupkothen Dacascos Lübeck
3, Frank Germann

DAMEN HARD-STYLE
1, Andrea Willer
2, Tanja Ludge

DAMEN SOFT-STYLE
1, Helga Kipper

JUNIOREN (16-17 Jahre) HARD-STYLE
1, Abbut Mahroun
2, Roman Möhl TKD Schweinfurt
3, Marcel Braffy

JUNIOREN (16-17 Jahre) SOFT-STYLE
1, Julio Lebsch
2, Simon Kühn

JUNIOREN (16-17 Jahre) WAFFEN
1, Marco Coppola Pfeddersheim
2, Renee Hartmann SV Neuperlach
3, Roman Möhl TKD Schweinfurt

JUNIORINNEN (16-17 Jahre) HARD-STYLE
1, Sandra Heß
2, Daniela Doliah
3, Anita Tomic

JUIORINNEN (16-17 Jahre) WAFFEN
1, Daniela Doliah
2, Lydia Senitsch

JUNGEND A (14-15Jahre) SOFT-STYLE
1, Gregor Häfele
2, Heiko Krämer KBT Hinz Usingen

JUGEND B (12-13 Jahre) HARD-STYLE
1, Sebastian Michler
2, Johan Hatzensühler
3, Tufan Akcay

JUGEND B (12-13 Jahre) SOFT-STYLE
1, Oliver Bergander
2, Stephan Pillwitz

JUGEND B (12-13 Jahre) WAFFEN
1, Kilian Bellmann
2, Sebastian Michler
3, Boris Skondo

MÄDCHEN B (12-13 Jahre) SOFT-STYLE
1, Mana Frenz
2, Jennifer Di Chang
3, Katja Weltz

JUGEND C (7-11 Jahre) HARD-STYLE
1, Jerome Cornelius Pfeddersheim
2, Kilian Bellmann
3, Alle Bittner

JUGEND C (7-11 Jahre) WAFFEN
1, Niki Hennig Pfeddersheim
2, Kilian Bellmann
3, Jerome Cornelius

MÄDCHEN C (7-11 Jahre) HARD-STYLE
1, Monique Stroh
2, Maria-Luisa Coppola Pfeddersheim
3, Sandra Philipi

WAKO Supercup 1993

Resultate:

Leichtkontakt:

– 89 Kg
1, Marco Krumm Wetzlar
2, Jens Tutschek Leipzig
3, Tobias Warnke Hamburg

– 84 Kg
1, Stefan Dietrich Ludwigshafen
2, Thorsten Kievernagel Köln
3, Thorsten Nagengast Dillenburg
3, Jörg Scheiba Usingen

Bernd Reichenbach

Bernd Reichenbach

– 79 Kg
1, Bernd Reichenbach Berlin
2, Axel Büttner Gelsenkirchen
3, Tukasz Roszak Hamburg
3, Rahin Abtin Stuttgart

– 74 Kg
1, Michael Wübke Hamburg
2, Ivo Bachor Gelsenkirchen
3, Frank Koch Berlin
3, Steffen Wieth Dillenburg

– 69 Kg
1, Orhan Celik Frankenthal
2, Frank Rudowski Gelsenkirchen
3, Pierre Kloß Berlin
3, Andreas Hahn Wetzlar

– 63 Kg
1, Jorge Coelho Ober Eschbach
2, Jörg Gottschalk Köln
3, Abdurrahman Tuncer Ludwigshafen
3, Rüdiger Hermann Gelsenkirchen

– 57 Kg
1, Gabriel Damm Ober Eschbach
2, Hidir Erdogan Ludwigshafen
3, Sven Altner Leipzig

Damen
– 55 Kg
1, Klaudia Jarco Mannheim
2, Hülya Sahin Köln
3, Gonca Bagci Stuttgart

Semikontakt:

– 89 Kg
1, Maik Böttcher Hamburg
2, Steffen Fichtner Leipzig
3, Tobias Warnke Hamburg

– 84 Kg
1, Joachim Herold Rohrdorf
2, Klaus Nonnemacher Karlsruhe

– 79 Kg
1, Ralf Kunzler Bad Nauheim
2, Abtin Ramin Stuttgart
3, Stefan Barth Wetzlar
3, Uwe Friedrichs Stuttgart

– 74 Kg
1, Andreas Lindemann Bad Nauheim
2, Michael Wübke Hamburg
3, Rüdiger Kilgus Loffenau
3, Andreas Weingärtner Bad Nauheim

– 69 Kg
1, Peter Woss Bad Nauheim
2, Tobias Horn Usingen
3, Klisic Zeljko Mainz
3, Marcel Polte Bad Homburg

– 63 Kg
1, Siegfried Sonsalla Bad Nauheim
2, Jorge Coelho Ober Eschbach

– 57 Kg
1, Rolf Leipert Ober Eschbach
2, Ali Engin Usingen

Damen

– 60 Kg
1, Gonca Bagci Stuttgart
2, Ulrike Bernhard Bad Homburg
3, Sandra Nazzario Neu-Isenburg
3, Alexandra Mirai Neu-Isenburg

+ 65 Kg
1, Anja Binder Rohrdorf
2, Manuela Benner Neu-Isenburg

WAKO Weltmeisterschaften 1993 Budapest

WAKO Weltmeisterschaften im Vollkontakt
Budapest, 25.-28. November 1993

Vollkontakt

-51 Kg
1, Mariusz Cieslinski Polen
2, Irlan Mozhanov Kasachstan
3, Vladimir Solodovnik Krim
3, Andrej Ossirny GUS

-54 Kg
1, Velimir Babyll Kroatien
2, Djusipov Birdjan Uzbekistan
3, Laslo Toth Ungarn
3, Askar Mozhanov Kazachstan

-57 Kg
1, Mohamed Hadifi Marokko
2, Marco Larusso Italien
3, Rinat Zagipulliw GUS
3, Aleksei Ouvarov Rußland

-60 Kg
1, Viktor Aksuytin Poland
2, Philippe Allagbe Frankreich
3, Yuri Zukovsky Litauen
3, Vladimir Matvinsky Turkmensitan

-63,5 Kg
1, Piotr Bartnicki Polen
2, Oleg Zinoview Ukraine
3, Laslo Scucs Ungarn
3, Victor Shiderbaev Kasachstan

-67 Kg
1, Szabo Arpad Ungarn
2, Viatselav Timofeev Ukraine
3, Lionel Berger Frankreich
3, Wojchech Wiertel Polen

-71 Kg
1, Yuri Fedun GUS
2, Yevgeni Prokudine Tdzikistan
3, Valery Horushenko Ukraine
3, Guran Malakanja Jugoslawien

-75 Kg
1, Frank Schmidt Deutschland
2, Barnabas Budai Ungarn
3, Peter H. Madsen Dänemark
3, Nasser Nassiri Frankreich

-81 Kg
1, Gerald Philippot Frankreich
2, Alex Kivgilo Krim
3, Wieland Beust Deutschland
3, Grigory Naumenko Ukraine

-86 Kg
1, Paris Vasilikos Griechenland
2, Jean-Marc Koumba Deutschland
3, Kaj Lindgren Finland
3, Valentin Molchanov GUS

-91 Kg
1, Samir Usenagic Jugoslawien
2, Peter Vensen Dänemark
3, Erkbnai Kutibaev Ukraine
3, Jozef Charabcek Slowakei

+91 Kg
1, Almar Guimeev Rußland
2, Nicolai Pychkov Tadzikistan
3, Hubert Numrich Deutschland
3, Zoran Zijan Jugoslawien

Frauen

-48 Kg
1, Michelina Giagnotti Italien
2, Marie Laure Niviere Frankreich
3, Outbihit Kaltoum Marokko
3, Toula Tsolaki Griechenland

-52 Kg
1, Virgine Ducros Frankreich
2, Eleni Voidou Griechenland
3, Aluira Nazarova Krim
3, Jana Primodko GUS

-56 Kg
1, Snejana Bortcheva Bulgarien
2, Iwona Gozowska Polen
3, Tajana Kulida Krim
3, Oxana Vargockaia Ukraine

-60 Kg
1, Agnieska Rylik Polen
2, Galina Gjumlijska Bulgarien
3, Lougou Mina Griechenland
3, Alona Tverdolchleb Ukraine

-65 Kg
1, Daniella Somers Belgien
2, Stanka Savcic Jugoslawien
3, Abdir Ibriq Libanon
3, Soumia Debrani Marokko

+65 Kg
1, Dragana Ignjatic Jugoslawien
2, Natalie Laufray Frankreich
3, Dani Vamvakidoy Griechenland
3, Leila Topic Kroatien

Lowkick

-51 Kg
1, Dariusz Jung Polen
2, Aleksej Klitckine Rußland
3, Gleb Akimov GUS
3, Gabor Aburko Ungarn

-54 Kg
1, Dimithar Pechev Bulgarien
2, Ajal Borissov Rußland
3, Viatcheslav Tislenko GUS
3, Timur Chrednichenko Weißrußland

-57 Kg
1, El Bacha Sulaiman Marokko
2, Slimane Kebaili Frankreich
3, Giuseppe Griece Italien
3, Konstantin Timofeer Rußland

-60 Kg
1, Yuri Bondarenko Krim
2, Raba Boukaz Algerien
3, Yuri Ivanov Rußland
3, Gilles Lachaux Frankreich

-63,5 Kg
1, Ahmed Gounane Marokko
2, Janos Gonci Ungarn
3, Roman Mikhalchur Ukraine
3, Eugeny Desinov Uzbekistan

-67 Kg
1, Mohamed Ouali Marokko
2, Erul Drazen Kroatien
3, Vladimir Bulba Krim
3, Moolnar Csaba Ungarn

-71 Kg
1, Filo Andor Ungarn
2, Vadim Ukraincev GUS
3, Mohamed Mecherar Frankreich
3, Vladimir Pashin Krim

-75 Kg
1, Huber Prundu Frankreich
2, Valery Shumak Ukraine
3, Mihaly Tijzai Ungarn
3, Armen Maruossian Tadzikistan

-81 Kg
1, Mustapha Lahksem Marokko
2, Aleksander Zygostev Weißrußland
3, Peter Jammons Libanon
3, Bido Basenic Bosnien

-86 Kg
1, Charti Bowat Frankreich
2, Artem Tanajan Weißrußland
3, Goran Scekic Jugoslawien
3, Laszlo Polyak Ungarn

-91 Kg
1, Andrei Churizov Krim
2, Sami Akin Türkei
3, Vesko Cejovic Jugoslawien
3, Faoy Tarraf Libanon

+91 Kg
1, Andrej Dudko Weißrußland
2, Andrej Bukhanuk Krim
3, Raynal Fucho Frankreich
3, Michail Simov Bulgarien