WMAC Masters

WMAC Masters

WMAC Masters

Nur echte Champions: US-Budo-Stars erhalten eigene TV-Serie „WMAC Masters“. Mit tollen Einschaltquoten und exzellenten Kritiken feierte die Live-Budo-Serie „WMAC Masters“ im September in den USA einen riesigen Erfolg. Hauptakteure sind die Spitzensportler des Nordamerikanischen Sportkarate Verbandes, NASKA.

Moderiert von Shannon Lee, Tochter des Schauspielers und Kampfkunst-Revolutionärs Bruce Lee, bietet “WMAC Masters” (Originaltitel: “Quest for the Dragon Star”) eine Kombination aus Wettkampf, Spannung und Film. Über 50 führende Kampfsportler aus den USA und Kanada wirken in den Episoden mit, in denen es darum geht, den “Dragon Star” zu erringen. Nahezu alle pupulären Kampfstile sind vorhanden.: Karate, Wushu, Taekwondo, Kickboxing und Capoeira. Die Sportler nehmen unter dem Banner des “World Martial Arts Council” (WMAC) an Wettkämpfen teil, die in den bekannten Universal Filmstudios in Orlando, Florida, aufgezeichnet wurden. Die Produzenten achteten bei den Inszenierungen – trotz hervoragender Spannung – vor allem auf die Darstellung des inneren Geistes und der Mystik der Kampfkünste. Die neue TV-Serie will mehr zeigen als nur das Abspulen einer anspruchsvollen Handlung mit hochwertigen Kicks und Schlägen. Die Produzenten geben dem Kampfsport ein solides Fundament für die Vermarktung der Stile in der Öffentlichkeit. So sieht auch Produzent Norman Grossmann den tieferen Sinn in der kommerziellen Ausbeute auf anderer Ebene: “Die Serie bietet Action, wie man sie im Fernsehen noch nicht gesehen hat.

Shannon Lee

Moderatorin Shannon Lee

Die Wettkämpfe werden Zuschauer im ganzen Land und in der ganzen Welt begeistern.” Die kommerzielle Absicht besteht darin, den Kampfsport in neuen Dimensionen über die Vereinigten Staaten zu verbreiten. “Die Kampfsportszene hat uns für die Produktion die besten Sportler gegeben. Jetzt wollen wir die Szene stark unterstützen und die Attribute wie Fairness, Fitness und Disziplin fördern,” so Grossmann weiter. Fördern will man die Szene dadurch, daß Sportschulen sich über die weltgrößte Lizenz- und Franchisefirma Leisure Concepts Inc. um eine Mitgliedschaft bei der WMAC bewerben können, und damit im Zusammenhang mit der TV-Serie für sich Werbung betreiben können. Ein ausgeklügelter Marketingplan, der von einem gewinnträchtigen Merchandising-Paket begleitet wird. Spielzeughersteller BanDai, der schon für die Serie “Power Rangers” erfolgreich fertigte, wird zur neuen Episodenreihe eine Serie von Puppen und Figuren herstellen, die in großen Spielwarenläden und Kaufhäusern über die Ladentische gehen werden. Zur Zeit wird “WMAC Masters” in den USA über einen Verbund von lokalen TV-Sendern („Syndication“) ausgestrahlt, die dem privaten Fox-Network angehören. Nach Angaben der Produzenten können 81 Prozent der US-Haushalte die Serie empfangen. Ausstrahlungen in anderen Ländern, u.a. in Deutschland, sind vorgesehen; Starttermine standen bei Redaktionsschluß jedoch nicht fest. Bald ist damit ohnehin nicht zu rechnen, denn Fernsehserien – selbst wenn sie sehr erfolgreich sind – benötigen in der Regel erheblich länger um über den großen Teich zu kommen als beispielsweise Kino- und Videofilme. Vor 1998 dürfte die erste Folge der „WMAC-Masters“ sicher nicht über die Mattscheibe der Deutschen Fernsehen flimmern. Bleibt abzuwarten, ob die Kommerzialisierung der US-Budoszene so erfolgreich verläuft, wie es sich die Produzenten und Marketingexperten vorstellen, und ob es auf andere Länder übertragen werden kann.

Die WMAC Besetzung:

Unter den Hauptdarstellern befinden sich zahlreiche hochrangige Kampfsportler und Champions der “North American Sport Karate Association” (NASKA):
Ho Sung Pak („Superstar”). Er spielte schon die Rolle des Raphael im zweiten und dritten Teil von „Teenage Mutant Ninja Turtles.” Als Mitglied der „Hall of Fame” (seit 1991) agierte er als Kampfszenen-Berater im Film „Mo Money”. In „Mortal Combat” spielte er die Rolle des „Lui Kang.”
Hakim Alston („The Machine”). Er ist einer der amtierenden Champions in der NASKA (Semikontakt) im Leicht-Schwergewicht.
Chris Cassamasa („Red Dragon”). Viermal zählte der Formen-Crack zu den Jahresbesten der NASKA (1989-1994). 1991 wurde er sogar zum Kampfsport-ler des Jahres gewählt. In „Mortal Combat” spielte er den „Skorpion.”
Herb Perez („Olympus”). In Barcelona gewann er 1992 bei den Olympischen Spielen die Gold-Medaille im Taekwondo. 1988 wurde er vom US-Magazin „Black Belt” in die „Hall of Fame” aufgenommen, 1992 zum Kampfsportler des Jahres ernannt.
James Webster („Great Wolf”). Ungeschlagen in den 10 größten Turnieren in den USA, Mexiko und Kanada. 1994 errang er den Grand-Champion-Titel bei der „Battle of Atlanta“ und anderen Turnieren.

Andere WMAC-Master sind:

Willie Johnson („Bam”), Christine Bannon-Rodriguez („Lady Lightning”), Richard Brandon („Yin Yang Man”), Bridgette Riley („Baby Doll”), Ho Young Pak („Star Warrior”), Lynette Love („Tarantula”), Johnny Lee Smith („Tiger Claw”) und Hien Nuguyen („Tsunami”).

Kick Don Wilson

Don Wilson Cover 96/04

 

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 04 / 1996. Info erstellt von: Steve Syatt, SSA PR.

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